Was sind Selektivverträge?

Bei Selektivverträgen handelt es sich um eine spezielle Art des Vertrags, der zwischen einzelnen Krankenkassen und Leistungserbringern (z.B. Ärzte, Krankenhäuser, Anbieter von Medizintechnik, etc.) geschlossen werden kann. Sie dienen ganz allgemein der Verbesserung der Versorgungssituation. Dabei bieten sie zum einen zusätzliche Präventionsangebote außerhalb der Regelversorgung. Zum anderen sorgen Sie für eine Optimierung der Vernetzung unterschiedlicher Akteure des Versorgungswesens und ermöglichen eine verbesserte Behandlung der Patienten.

Selektivverträge bieten für alle Vertragspartner – Leistungserbringer, Krankenkassen und Patienten – zahlreiche Vorteile. Ärzte profitieren beispielsweise gleich in vielerlei Hinsicht von diesem besonderen Versorgungskonzept.

Bessere Versorgungsqualität

Neben der Gewinnung neuer Patienten steht vor allem die Patientenbindung für Leistungserbringer im Vordergrund. Durch Selektivverträge entsteht automatische eine vertragliche Bindung der Patienten an einen bestimmten behandelnden Arzt. Ein weiterer Vorteil aus ärztliche Sicht, ist die Gewinnung und Anwendung neuer Behandlungsmöglichkeiten, die durch die Selektivverträge entstehen. Hier stehen für Krankenkassen wie für Ärzte gleichermaßen die Ausweitung einer qualitativ hochwertigen Versorgung sowie Optimierung der Behandlungskette im Hinblick auf einen erhöhten Patientennutzen im Fokus. Auch Folgeerkrankungen, Nebenwirkungen oder Chronifizierung können durch die neuen Versorgungskonzepte verringert werden.

Zugang zur Wunschbehandlung zu haben, ist nicht nur für die Patienten selbst ein entscheidender Vorteil. Auch Krankenkassen können so, nach eigenem Ermessen, entscheiden, welche besonderen Leistungen sie ihren gesetzlich versicherten Kunden zusätzlich zum Kollektivvertrag anbieten wollen. Durch die im Vertrag bereits für jede Diagnose eindeutig definierten Leistungen entfallen außerdem die normalerweise üblichen MDK-Gutachten. Die Krankenkasse muss also nicht den administrativen Aufwand einer Ablehnung und der Arzt nicht den des Gegengutachtens einplanen.

Insgesamt trägt diese neue Art der Versorgung dazu bei, dass eine höhere Behandlungsqualität, die auf einem lückenlosen Behandlungspfad aufbaut, geboten werden kann. Im Rahmen von Selektivverträgen werden die erbrachten Leistungen extrabudgetär vergütet und eine schnelle Liquidation wird möglich.

Selektivverträge bei versorgung.plus

Vor allem im Hinblick auf die Implementierung neuer Selektivverträge genau wie bei der Abwicklung bestehender Verträge ist es wichtig, die richtigen Kooperationspartner zu finden.

Die versorgung.plus GmbH ist ein junges und dynamisches Unternehmen mit kompetentem und erfahrenem Background. Durch die Zusammenarbeit mit dem renommierten Abrechnungsdienstleister BFS health finance kann Vertragspartnern eine unkomplizierte, papierlose und fachlich hervorragende Abwicklung sämtlicher Prozesse garantiert werden. Das verspricht nicht nur einen geringen Aufwand beim Abschluss des Vertrags, sondern auch die reibungslose Durchführung aller notwendigen Handlungsschritte.

Unser Fokus ist es, die Versorgungsqualität für Patienten gemeinsam mit unseren (zahn-)medizinischen Partnern. Dafür suchen wir gezielt Kostenträger aus, deren Interesse ebenfalls in diesem Bereich liegt.

Zudem nutzen wir die Methodik der Selektivverträge auch für die Entwicklung von Versorgungsnetzwerken im Bereich der privat versicherten Patienten.  So kann der Arzt sorglos seine Leistung erbringen, die Krankenkasse jedem ihrer Kunden immer die bestmögliche Versorgung – auch ambulant – bieten und der Patient von einem optimalen Versorgungsangebot profitieren.

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